Schlagwort: Gesundheit

Über Schutzmasken, schwedische Abwege und „gemeingefährliche Virologen“

Ketzertum“ in Zeiten von Corona: wütende Abwehr abweichender Einschätzungen statt inhaltlicher Auseinandersetzung

Die Debatte um den Umgang mit Corona-Pandemie wird, wie es scheint, meist als Glaubenskrieg geführt. Die, die sie für völlig aufgebauscht halten, verbreiten nur das, was ihre Sichtweise stützt, andere – nur noch die steigenden Fall- und Todeszahlen im Blick – stets nur die Informationen und alarmierenden Nachrichten, die die strengen „Lockdown“-Maßnahmen rechtfertigen. Statt unterschiedliche Einschätzungen von Wissenschaftlern als Teil einer Debatte zu sehen, die zu einem besseren und breiter akzeptierten Verständnis der Sachlage führt, werden von letzteren auch anerkannte Experten, die zu einem maßvolleren, verhältnismäßigeren Vorgehen mahnen, schon als gefährliche, ketzerische Corona-Abwehrzersetzer qualifiziert.

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Maßnahmen gegen Coronavirus-Pandemie: Nicht mehr Schaden als Nutzen anrichten

In verschiedenen Diskussionen über Zweckmäßigkeit, Angemessenheit- und Verhältnismäßigkeit der in Deutschland gegen die Ausbreitung des Coronavirus verordneten Maßnahmen, stand die Frage im Vordergrund, welche Alternativen es denn – bei aller Kritik – gegen Ausgangsbeschränkungen, Schließung von Schulen, Unis, Sporteinrichtungen etc. gäbe.

Hier ein Überblick dazu, der aus den Diskussionen entstanden ist.
Heidelberg, 30.3.2020, Updates: 2.4.2020

Man muss die Gefahr des neuen Virus selbstverständlich ernst nehmen und, so lange seine Gefährlichkeit aufgrund unzureichender Daten noch nicht gut einzuschätzen ist, jeweils vom – nach aktueller Datenlage – Schlimmsten ausgehen. Nahezu alle Regierungen, von China über Russland und Kuba bis zur EU, handeln entsprechend, ergreifen aber unterschiedliche Maßnahmen.

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Leserbrief: Die Stilllegung des öffentlichen Lebens – mehr Schaden als Nutzen

zu: Nur noch zu Zweit und Kommentar „Vernünftig“, RNZ v. 23.3.2020

Dass die massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens, vernünftig sind, kann durchaus bezweifelt werden. Die extremen Maßnahmen, wie Ausgangsbeschränkungen oder das Verbot von Zusammenkünften von mehr als zwei Menschen, erfolgen ohne wissenschaftliche Grundlage, sogar gegen ausdrückliche Empfehlungen namhafter Experten. Sie scheinen im wesentlichen rein politisch motiviert zu sein, z.T. um nicht zu zaghaft zu erscheinen z.T. aber auch aus Populismus, weil sich Entscheidungsträger als Macher zu profilieren suchen, wie vorneweg der bayrische Ministerpräsident Markus Söder. Continue reading „Leserbrief: Die Stilllegung des öffentlichen Lebens – mehr Schaden als Nutzen“