Hilfe statt Sanktionen ‒ Wirtschaftsblockaden ächten (Schwerpunkt, Friedensjournal)

(ungekürzte und mit Quellenangaben versehene Version meines Artikels im Friedensjournal 4/2020 mit dem Titel „Globale Solidarität statt Blockadenund Wirtschaftskrieg“, Juli – August 2020)

Die Corona-Pandemie verhalf den schädlichen Auswirkungen einer Politik zu verstärkter Aufmerksamkeit, die sonst meist wenig beachtet wird: die mehr oder weniger schwerwiegende „Sanktionen“, die die USA– teilweise gemeinsam mit den EU-Staaten – gegen insgesamt 39 Länder verhängt haben. Einige, wie die Wirtschaftsblockaden gegen Kuba, Iran, Venezuela und Russland sind allgemein bekannt. Die verheerenden Folgen der Maßnahmen gegen bereits völlig verarmte Länder wie Nicaragua, Mali, Simbabwe oder Laos haben jedoch nicht einmal Menschenrechtsgruppen auf ihrem Radar.

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Der schwankende Hegemon – die US-Politik in der Golfregion

Auch unter Trump setzen die USA ihren rücksichtslosen Krieg um die Vorherrschaft in der Golfregion fort — mit immer weniger Erfolg.

Abdruck einer meiner Beiträge aus dem von Matin Baraki und Fritz Edlinger herausgegebenen Sammelband „Krise am Golf“, u.a. mit Beiträgen von Karin Leukefeld, Werner Ruf, und Ludwig Watzal.
Er erschien am 9. Juni 2020 bei Rubikon

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Idriss Jazairy – Vorkämpfer für die Menschenrechte gestorben

erschien in Ossietzky, 11/2020

„Bemerkenswerte Intelligenz“ und „große Verdienste“ – mit diesen Zuschreibungen würdigte das Genfer Zentrum für die Förderung der Menschenrechte und des globalen Dialogs seinen bisherigen Exekutivdirektor Idriss Jazairy.

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„Krise am Golf“ – Hintergründe, Analysen, Berichte

Matin Baraki/Fritz Edlinger (Hg.)
Krise am GolfHintergründe, Analysen, Berichte
Mit Beiträgen von Ali Fatholla-Nejad, Robert Fitzthum, Heinz Gärtner, Joachim Guilliard, Andreas Krieg, Pjotr Kortunov, Tyma Kraitt, Andreas Krieg, Karin Leukefeld, Rachid Ouaissa, Werner Ruf, Markus Schauta und Ludwig Watzal.
ISBN 978-3-85371-466-9, 248 Seiten, 19,90 Euro  (Auch als E-Book erhältlich)
Näheres zum Buch: https://mediashop.at/buecher/krise-am-golf/

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Lockdown gegen Corona: unverhältnismäßig und verantwortungslos

Umfassende Kontaktsperren sind wenig wirksam, enorm schädlich und rechtlich fragwürdig – sie müssen umgehend aufgehoben werden

Der folgende Text ist die aktualisierte Langfassung mit Quellenangaben von kürzen Beiträgen, u.a. im Friedensjournal Mai – Juni 2020. Sie erschien leicht gekürzt in vier Teilen bei Sputnik
Letztes Update 21.5.2020
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Überblick über die wichtigsten Quellen: Corona Virus: Studien und Stellungnahmen

Die Corona-Pandemie stellt zweifellos eine ernste Bedrohung dar und wird weltweit auch von den unterschiedlichsten Regierungen entsprechend behandelt. Die dramatische Situationen in Hotspots wie Bergamo oder New York sind eine Mahnung dafür, was passiert, wenn nicht oder zu spät gegen eine ungebremste Ausbreitung des neuen Virus vorgegangen wird. Sie können aber nicht als Maßstab für die Einschätzung der Notwendigkeit von Maßnahmen in Ländern oder Regionen dienen, in denen die Lage weitgehend unter Kontrolle ist.
Die Verantwortlichen werten den Rückgang der Infektionen als Beweis für die Richtigkeit des „Lockdowns“. Statistiken zeigen jedoch, dass umfassende, landesweite Kontaktsperren nur wenig zur Eindämmung beitrugen und die gesellschaftlichen Schäden, die sie anrichten, ihren eventuellen Nutzen
daher bei weitem übersteigen.

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Coronakrise: Kommunikationsstrategien und eine unterdrückte Debatte

Upgedated: 13.5.2020, 22.5.2020

Angesichts der massiven sozialen, gesundheitlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und rechtlichen Folgen des Lockdowns wäre eine breite Debatte über den spezifischen Nutzen einzelner Maßnahmen im Verhältnis zu ihren gesellschaftlichen Kosten, dringend geboten gewesen und ist sie noch. Sie müsste, wie auch sechs namhafte Wissenschaftler in einem Anfang April veröffentlichten „Thesenpapier zur Pandemie“ verlangen, außer Experten aus dem Gesundheitsbereich auch Fachleute aus anderen Bereichen einbeziehen, wie Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften sowie Ethik.[1]

Eine solche offene Debatte findet jedoch nicht statt. Das Vorgehen gegen die Epidemie wird von Politik und Medien vielmehr als alternativlos hingestellt. Die verantwortlichen Politiker betonen zwar, sich allein nach den Einschätzungen der Wissenschaft zu richten, tatsächlich werden aber nur die Wissenschaftler einbezogen und sind in den Medien präsent, die hinter der Regierungspolitik stehen.

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RKI-Corona-Studie: Lockdown kaum Einfluss auf Ausbreitung des Virus

Unredigierte Fassung des Artikels, der am 25.04.2020 bei Sputnik Deutschland erschien. Die Rechte am Beitrag liegen bei der Sputnik, Übernahme nur mit Angabe von Sputnik als Quelle.

Update 28.4: auch der NDR und darauf basierend der SPIEGEL präsentieren die neue RKI-Statistiken und erwähnen dabei, dass diese nun einen Rückgang der Fallzahlen vor dem 23. März zeigen. Hinweise auf Widersprüche dagegen s.u..

Bundeskanzlerin Merkel wertete auf der Pressekonferenz am 20. April den Rückgang der Covid-19-Infektionen als Ergebnis der rigiden Kontaktbeschränkungen. Berechnungen der obersten, für die Gesundheit zuständigen Bundesbehörde, des Robert Koch-Instituts (RKI), sprechen jedoch eindeutig dagegen. Ein verbessertes Verfahren zur „Schätzung der aktuellen Entwicklung der SARS-CoV-2-Epidemie“, das das RKI am 15. April in seinem Epidemiologisches Bulletin 17|2020 vorstellte,[1] bestätigt, was viele Experten vorhergesagt haben: die strengen Kontaktsperren tragen wenig zur Eindämmung bei.

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Hilfe statt Sanktionen ‒ Wirtschaftsblockaden ächten

meine ungehaltene Rede zum Ostermarsch 2020 in Heidelberg
(mehr zum ausgefallenen Ostermarsch in Heidelberg, auch zu einer kleinen, trotz Versammlungsverbot durchgeführten öffentlichen Aktion auf der Seite des Heidelberger Forum gegen Militarismus und Krieg)
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Über Schutzmasken, schwedische Abwege und „gemeingefährliche Virologen“

Ketzertum“ in Zeiten von Corona: wütende Abwehr abweichender Einschätzungen statt inhaltlicher Auseinandersetzung

Die Debatte um den Umgang mit Corona-Pandemie wird, wie es scheint, meist als Glaubenskrieg geführt. Die, die sie für völlig aufgebauscht halten, verbreiten nur das, was ihre Sichtweise stützt, andere – nur noch die steigenden Fall- und Todeszahlen im Blick – stets nur die Informationen und alarmierenden Nachrichten, die die strengen „Lockdown“-Maßnahmen rechtfertigen. Statt unterschiedliche Einschätzungen von Wissenschaftlern als Teil einer Debatte zu sehen, die zu einem besseren und breiter akzeptierten Verständnis der Sachlage führt, werden von letzteren auch anerkannte Experten, die zu einem maßvolleren, verhältnismäßigeren Vorgehen mahnen, schon als gefährliche, ketzerische Corona-Abwehrzersetzer qualifiziert.

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