Redemanuskript meines zusammen mit Wiebke Diehl gehalten Workshops beim 32. bundesweiter Friedensratschlag in Kassel am 8.11.25
Wirtschaftssanktionen sind in den letzten Jahren erfreulicherweise stärker in den Blick gerückt. Da sie eine zentrale Rolle in den internationalen Konflikten spielen, auch dieses Jahr auf dem Ratschlag. Dabei geht es in erster Linie um eigenmächtig verhängte, d.h. nicht von Institutionen wie dem UN-SR, die allein von allen Staaten als dazu legitimiert angesehen werden.
Inhalt
- Syrien
- Wirtschaftssanktionen gegen ein Drittel der Menschheit
- Handels- und Finanzblockaden
- Terrorliste
- Humanitäre Folgen
- Wirtschaftssanktionen sind eklatante Menschenrechtsverletzungen
- Schon lange in der UNO
- Praktischer Widerstand gegen Wirtschaftssanktionen
- Dedollarisierung
In früheren Workshops kam deutlich heraus, dass solche eigenmächtig verhängten Zwangsmaßnahmen, wie sie in der UNO bezeichnet werden, keine zivile Alternative zum Krieg sind, sondern ökonomische Kriegsführung die eklatant gegen Menschenrechte und Völkerecht verstoßen.
Wir werden das nicht wiederholen. Zwei Publikationen behandeln das ausführlich:
IALANA: Sanktionen & einseitige Zwangsmaßnahmen – Auswirkungen und völkerrechtliche Grenzen, Beilage zu Wissenschaft und Frieden W&F 2/2024 – Mitaurin ist Wiebke Diehl
Joachim Guilliard, Arsenal des Faustrechts: Wirtschaftsblockaden, Menschenrechte und der Widerstand des Südens, IMI-Studie 2024/4, 24. Mai 2024
Heute soll der Fokus auf die unterschiedliche Bewertung im politischen Westen und im Globalen Süden liegen – und auf den gewachsenen, gemeinsamen Widerstand.
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