„An der Seite des Iran“ – gegen Kriegspropaganda und deutsche Komplizenschaft!

Rede auf der Kundgebung am 21. März 2026 in Heidelberg

Das Schlachtfeld dieses neuen Krieges könnte sich auf die ganze Welt ausdehnen. (…) Es wird noch andere Gelegenheiten geben, dies ausführlich zu besprechen, daher möchte ich hier nur sagen, dass ich uneingeschränkt an der Seite des Iran stehe. Alle Regime, die eines Wandels bedürfen, einschließlich der USA, Israels und unseres eigenen, müssen vom Volk gestürzt werden, … (Arundhati Roy)

Seit drei Wochen steht der Nahe und Mittlere Osten in Flammen und eskaliert immer weiter. Mit dem neuen Krieg der USA und Israel gegen den Iran und der stillschweigenden Unterstützung des Krieges durch nahezu alle europäischen Verbündete, wurde auch das Völkerrecht in Grund und Boden gebombt.

In zwei Tagen, am 23. März jährt sich der Beginn des zweiten Irak-Krieges. Dagegen hatte sich im Frühjahr 2003 eine große, breite weltweite Protestbewegung entwickelt. Hundertausende gingen auch in Deutschland auf die Straße, SPD und Grüne reihten sich wieder ein. Der aktuelle Krieg gegen den Iran wird ebenso mit Lügen begründet, wie damals der gegen den Irak – doch Proteste sind kaum zu vernehmbar. Der verheerende Krieg gegen den Irak und die folgenden US- und NATO-Kriege haben offenbar abgestumpft und mutlos gemacht. Die jahrzehntelange Dämonisierung des Irans dämpft zudem Mitgefühl und Solidarität mit seiner Bevölkerung. Wir müssen uns dem mit Aufklärung und klaren Worten gegen die Aggressoren und ihre Komplizen sowie deutlichen Warnungen vor den Eskalationsgefahren entgegenstellen.

Wir verurteilen daher diese erneute völkerrechtswidrige Aggression der USA und Israels aufs schärfste, die auch diesmal mit hinterhältigen Angriffen während laufender Verhandlungen begann. Sie ist, wie der Überfall auf Venezuela Anfang des Jahres, ein Akt nackter imperialistischer Gewalt, der Anschlag auf das Staatsoberhaupt Ayatollah Chamenei, bei dem auch Dutzende weitere Anwesende getötet wurden, purer Staatsterrorismus! Das gilt letztlich auch für die vielen zivilen Führungspersönlichkeiten, wie Ali Laridschani, der zusammen mit weiteren Mitgliedern seiner Familie durch die Bombardie-rung des Hauses seiner Tochter ermordet wurde. Mit der Ermordung Chameneis, der in einer Fatwa Atomwaffen verbot, und Laridschanis, der das Wiener Atomabkommen mit aushandelte, belegen die Attentäter auch, ihr absolutes Desinteresse an Verhandlungslösungen.

Es handelt sich um einen weiteren unprovozierten Angriffskrieg, der unverhüllt auf einen Regime Change zielt, gerechtfertigt mit haltlosen Vorwürfen, denen selbst die US-Geheimdienste völlig widersprechen. Sie kamen bekanntlich auch in ihrer letzten gemeinsamen Bedrohungsanalyse zum Schluss, dass nichts auf ein iranisches Atomwaffenprogramm hindeutet. Und selbst wenn es eines gäbe, würde dies keinesfalls einen Krieg zweier Staaten rechtfertigen, die selbst über ein großes Atomwaffenarsenal verfügen.

Wir sind bestürzt und empört über die hohe Zahl von Opfern der massiven Bombardierung iranischer Städte, bei der bereits mehr als 1500 Menschen im Iran getötet wurden, bei einem US-amerikanischen Luftangriff auf eine Mädchenschule in der südiranischen Stadt Minab allein über 150 Schülerinnen. Über 42.000 zivile Einrichtungen wurden angegriffen, darunter Wohnhäuser, Schulen und Krankenhäuser. Über 3 Million IranerInnen mussten bereits fliehen.

Der Krieg läuft allerdings keineswegs so, wie es sich Trump und seine rechtsextreme Bande vorgestellt haben. Trotz der großen militärischen Überlegenheit, trotz einer Intensität von Luftangriffen, wie seit dem Irakkrieg nicht mehr, konnten sie den Widerstand des Irans bisher nicht brechen. Seine Gegenangriffe richten sich diesmal, wie zuvor angekündigt, mit voller Wucht auch gegen die Militärbasen der USA in den arabischen Nachbarstaaten. Sie sind offensichtlich wesentlicher effektiver als die Aggressoren erwartet haben und haben bereits schwere Schäden an zahlreichen militärischen Anlagen angerichtet und die Luftabwehr der Nachbarn erheblich geschwächt. So wurden mittlerweile vier zentrale Radaranlagen zerstört, die zu den größten, modernsten und teuersten der Welt zählen.[1]

Möglich machten dies wohl auch detaillierte Aufklärungsdaten von Russland und China, die ihre militärische Unterstützung des Irans stark ausgeweitet und Kriegs- und Aufklärungsschiffe in die Region entsandt haben. Auch wenn sie sich nicht aktiv einmischen werden, birgt dies ebenfalls Eskalationsgefahren, auch angesichts des israelischen Atomwaffenarsenals. Da in Israel, wie in den arabischen Golfstaaten, die Luftabwehrkapazi­täten schwinden, könnte das Netanyahu-Regime, das bekanntlich keinerlei Skrupel kennt, bei anhaltenden massiven iranischen Angriffen versucht sein, darauf zurückzugreifen – in der Überzeugung, keine schweren Konsequenzen fürchten zu müssen.

Dieser Krieg wird im Unterschied zu den bisherigen Kriegen in Westasien und Afrika uns hier im Norden nicht unbehelligt lassen. Durch die faktische Sperrung der Straße von Hormuz für alle Schiffe, denen Teheran die Durchfahrt nicht gestattet, bleiben 20 bzw. 30 Prozent der weltweiten Erdöl- und Erdgastransporte auf der Strecke und die Preise gingen rasant in die Höhe. Auch der Zugang zu wichtigen Containerhäfen in Katar, Bahrain und Kuwait, die zu den größten der Welt zählen, sind nun blockiert.

Trump, der prahlt, den Krieg schon so gut wie gewonnen zu haben, bat die NATO-Verbündeten inständig um militärische Unterstützung bei der Öffnung der Straße von Hormuz, holte sich aber eine Abfuhr. Direkt in den Krieg hineinziehen lassen, durch die Entsendung eigener Kriegsschiffe ins Kriegsgebiet zur Sicherung der Passage, wollte sich dann doch keiner.

Daraufhin eskalierten die Aggressoren den Krieg weiter. Besonders brisant ist der israelische Angriff am Mittwoch auf das South Pars Gasfelds, den iranischen Teil des größten Gasfelds der Welt, das vom Iran und Katar gemeinsam ausgebeutet wird. Da dessen Erdgas der Eigenversorgung dient, vor allem der Zivilbevölkerung, richtete sich der Angriff auch  – wie viele andere gegen die zivile Infrastruktur – direkt gegen sie. Mit der Bombardierung des Gasfelds überschritt das Netanyahu-Regime nach Ansicht vieler Beobachter eine rote Linie und könnte einen totalen Energiekrieg ausgelöst haben, mit gravierenden Folgen für Jahre oder sogar Jahrzehnte.

Iran hat tatsächlich wie angekündigt reagiert und Erdgasanlagen und Raffinerien und Erdgasanlagen und Raffinerien in arabischen Golfstaaten angegriffen. In Katar wurde u.a. die weltweit größte Anlage zur Produktion von Flüssigerdgas (LNG) getroffen, an der auch der texanische Mulit ExxonMobil Anteile von über 30% hält. Katar hat daraufhin seine Gasproduktion eingestellt, die bisher 20 Prozent des Weltmarkts abdeckt. Die Energie- und Treibstoffkosten schnellten noch weiter in die Höhe. Gas wird für längere Zeit knapp werden. Bis beschädigte Förder und LNG-Anlagen wieder in Betrieb gehen können, werden Monate, wenn nicht Jahre vergehen. (In Katar wird mit einem Ausfall von 17% der bisherigen Exportkapazität und einem jährlichen Verlust von 20 Mrd Dollar für die Dauer von 4 bis 5 Jahren gerechnet.) In der Folge werden nicht nur die Energiepreise noch längere Zeit weiter nach oben gehen, sondern auch allgemein die Preise.
Das kann Trump durchaus in Bedrängnis bringen. Er droht nun mit der vollständigen Sprengung von South Pars, sollte der Iran seine Angriffe nicht einstellen und schickt US-Marines an den Golf, um evtl. die für den Iran wichtige, in der Straße von Hormus liegende Insel Charg zu besetzen – das wäre eine weitere Eskalation.

Es ist aber beileibe nicht nur ein Krieg von Trump und Netanyahu, ein Krieg der USA und Israels.

Die Aggression wird faktisch von Deutschland und der EU unterstützt und letztlich auch mit vorbereitet. Bekanntlich haben sie bereits den Krieg im Juni 2025 nicht verurteilt, sondern ihn im Gegenteil – wie es Kanzler Merz ausdrückte – als Übernahme der „Drecksarbeit für den Westen“, begrüßt. Damit gaben sie natürlich auch grünes Licht für eine weitere Aggression.

Ihre propagandistische Vorarbeit für ein aggressiveres Vorgehen gegen den Iran begann jedoch schon vorher, indem sie Anfang Juni auf die Verurteilung des Irans durch die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) drängten – ungeachtet des damals schon in der Luft liegenden israelischen Angriffs auf den Iran. Diese verabschiedete am 12. Juni eine Resolution, die den friedlichen Charakter des iranischen Atomprogramms weitgehend faktenfrei in Zweifel zog und dem Iran eine Gefährdung des Weltfriedens vorwarf. Israel nutzte diese Steilvorlage und begann gleich am Tag darauf mit dem ersten Krieg.
Danach verschärften Deutschland, Frankreichs und Großbritanniens ihrerseits noch den Wirtschaftskrieg gegen die Islamische Republik, indem die drei europäischen Unterzeichner des Wiener Atomabkommen (die „E3“) die EU- und UN-Sanktionen wieder aktivierten, die mit dem Abkommen außer Kraft gesetzt worden waren (mehr dazu in meinen Beitrag Iran nach dem Zwölf-Tage-Krieg).

Dies erfolgte ganz gezielt, wie Außenminister Wadephul später zugab, um durch die Steigerung der Notlage der Bevölkerung Unruhen zu provozieren. Mit Erfolg: Nach einem weiteren Kursabsturz der Währung, aufgrund einer gezielten Manipulation durch die USA, war für viele Iraner tatsächlich das Maß voll. Zigtausende gingen auf die Straße, um angesichts von hoher Inflation und sich verschlechternden Lebensbedingungen gegen die unzureichenden Maßnahmen der Regierung zu protestieren.

Die Proteste waren zunächst friedlich und die Regierung reagierte zurückhaltend, erklärte die Forderungen für berechtigt, suchte den Dialog und machte erste Zugeständnisse. Die Protestaktionen wurden jedoch nach einigen Tagen durch bewaffnete, von den USA, Israel und anderen westlichen Staaten ausgerüstete Gruppen gekapert, die sie gewaltsam eskalierten (s. Iran: Destabilisieren durch Strangulieren).
Hierzulande sah man davon nichts, aber arabische Medien zeigten in ausführlichen Videos, wie regierungsfeindlicher Banden aus hinteren Reihen auf iranische Einsatzkräfte schossen und Brandanschläge auf städtische Gebäude, Moscheen, Marktplätze und Feuerwachen verübten.[2]

Außenminister Wadepfuhl reklamierte anschließend einen Teil des Erfolgs für die E3 und die Wiederaufnahme der EU Sanktionen: „Das heißt: Sanktionen wirken und auf diesem Weg sollten wir ⁠weiter vorangehen.” ‍ Er gab damit zu, dass auch die EU ihre Wirtschaftssanktionen mit dem Ziel reaktivierten, die Notlage der Bevölkerung zu vergrößern und einen Aufstand zu initiieren.
Es gibt keine spezifische Schätzung, wie viele Todesopfer die seit über 30 Jahre andauernden Wirtschaftsblockaden gegen den Iran, die neben denen gegen Kuba zu den umfassendsten zählen, bereits schon forderten. Aber mit Sicherheit umfassen sie einen signifikanten Teil der 15 Million Menschen, die gemäß einer Studie im britischen Fachjournal The Lancet in den letzten 30 Jahren weltweit durch eigenmächtige Wirtschaftssanktionen ums Leben kamen.

Die gewaltsamen Unruhen führten nicht zum erhofften Regime Change. Die hiesige Darstellung der Niederschlagung der Unruhen, als brutales Vorgehen gegen ausschließlich friedliche Demonstranten, dient nun aber zur weiteren Dämonisierung der Islamischen Republik und als zusätzliche Rechtfertigung für den Krieg. Die Gewalt der bewaffneten Banden wird dabei geflissentlich verschwiegen und die Zahl der Toten massiv übertrieben.

Es ist ein „hybrider Krieg“, den, so der renommierte Ökonom Jeffrey Sachs, dieUSA und Israelseit langemgegen den Iran führen, durch Wirtschaftssanktionen, Militärschläge, Cyberangriffe, psychologischer Kriegsführung und Desinformationskampagnen“.[3] Deutschland und die EU sind seit Beginn dabei Komplizen.

Während die Bundesregierung großen Wert darauflegt, den russischen Einmarsch als völkerrechtswidrigen Angriff zu geißeln, tönt Bundeskanzler Merz nun, dass das Völkerrecht „seine Grenzen“ habe, und dass „grundlegende Interessen notfalls mit Gewalt“ durchgesetzt werden müssten. Mit „völkerrechtlichen Schritten“ sei gegen ein iranisches Regime, das seit Jahrzehnten versuche, atomar aufzurüsten, sich einem Abkommen verweigere und kurz vor dem Besitz von Atomwaffen gewesen sei, nichts auszurichten. „Alternative Wahrheiten“ und dreiste Lügen sind offensichtlich keine Spezialität Washingtons – Trumpismus auch in Berlin.  

Auch die meisten anderen EU-Staaten haben sich der Propaganda und dem Dammbruch Richtung Völkerrechtsnihilismus angeschlossen. Rühmliche Ausnahme ist Spanien, das den USA die Nutzung ihrer Militärstützpunkte im Land für den Krieg untersagte, da dieser nicht im Einklang mit der UN-Charta stünde. Die Schweiz hat aus dem gleichen Grund ihren Luftraum für US-Militärflüge gesperrt und Waffenexporte an die USA ausgesetzt.

Wir verlangen von der Bundesregierung, ebenfalls das Völkerrecht zu respektieren und den USA die Nutzung von Ramstein und anderen Stützpunkten zu untersagen. Kein Abkommen kann völkerrechtswidriges Handeln erzwingen.

Ein Krieg gegen den Iran steht in Washington und Tel Aviv seit langen auf der Agenda. Er ist das letzte Land auf einer Liste, die US-General a.D. Wesley Clark nach der Invasion in Afghanistan gezeigt worden war, und die Länder enthielt, die in den folgenden Jahren ebenfalls angegriffen werden sollten. Die Liste wurde unter wechselnden Präsidenten tatsächlich abgearbeitet. Überfallen, besetzt, zerstört oder destabilisiert wurden Irak, Libanon, Somalia, Sudan, Libyen und Syrien. Iran, als militärisch wesentlich stärkerer Gegner wurde aus gutem Grund nach hinten geschoben. Netanyahu und die Zionisten in Trumps Umfeld konnten den egomanischen Präsidenten wohl damit locken, dass er schaffen könne, was seine Vorgänger nicht wagten..

Offensichtlich geht es dabei nicht im Geringsten um Demokratie und Menschenrechte, und auch nicht um mögliche Atomwaffen, wie uns Politik und Medien weismachen wollen, sondern darum, den letzten Staat in der Region, der sich den hegemonialen Ansprüchen der USA widersetzt, zu zerschlagen, ihn wie schon Libyen und Syrien, als funktionierenden Staat zu zerstören. Den Iran als relevante Macht in der Region und wichtigen Pol in der Entwicklung einer multipolaren Welt auszuschalten, ist dabei durchaus auch ein gemeinsames Ziel des politischen Westens. Für Israel würde es den Weg frei machen, die Region weiter gewaltsam und gemäß seinen Interessen zu ordnen.

Völkerrechtswidrige Kriege der USA und ihren Kumpanen sind an sich nichts Neues. Die Liste ihrer Kriege und Interventionen ist lang, man denke nur an die Länder aufs Wesley Clark Liste. Das erschreckende und besonders gefährliche ist, dass die USA unter Trump, sie nun völlig unverhüllt führen, ohne das Bemühen, ihnen ein legales Mäntelchen umzuhängen, ohne irgendeine Rücksicht auf verbindliche Regeln, völlig schrankenlos und unberechenbar. Und von den großen europäischen NATO-Mächten kommt anders, als beim Irakkrieg keinerlei Widerspruch mehr, wenn die letzten Reste der nach den Erfahrungen des Zweiten WK geschaffen Ordnung zertrampelt werden.

Wir müssen uns dem Völkerrechtsnihilismus und neuem Kolonialismus entgegenstellen, die UN-Charta verteidigen und für die Achtung der Souveränität von Staaten und das Selbstbestimmungsrecht der Völker eintreten.

Ich will zum Abschluss einige Sätze der indischen Schriftstellerin Arundhati Roy aus ihrer Rede zitieren, die sie bei Präsentation ihres neuen Buches über ihre Mutter hielt.

Es ist ein kleines Statement zu dem Krieg, der die Welt zu verschlingen droht. Ich weiß, wir sind heute hier, um über »Mother Mary Comes To Me« zu sprechen. Aber wie könnten wir den Tag beenden, ohne über diese wunderschönen Städte – Teheran, Isfahan und Beirut – zu sprechen, die in Flammen stehen? Ganz im Sinne der Offenheit und Unverblümtheit meiner Mutter Maria möchte ich diese Gelegenheit nutzen, um etwas über den unprovozierten und illegalen Angriff der Vereinigten Staaten und Israels auf den Iran zu sagen. Es ist natürlich eine Fortsetzung des US-israelischen Völkermords im Gazastreifen. Es sind dieselben alten Völkermörder, die nach demselben alten Schema vorgehen. Sie ermorden Frauen und Kinder. Sie bombardieren Krankenhäuser. Sie bombardieren ganze Städte. Und dann spielen sie das Opfer.

Aber Iran ist nicht Gaza. Das Schlachtfeld dieses neuen Krieges könnte sich auf die ganze Welt ausdehnen. (…) Es wird noch andere Gelegenheiten geben, dies ausführlich zu besprechen, daher möchte ich hier nur sagen, dass ich uneingeschränkt an der Seite des Iran stehe. Alle Regime, die eines Wandels bedürfen, einschließlich der USA, Israels und unseres eigenen, müssen vom Volk gestürzt werden, nicht von einer aufgeblähten, lügenden, betrügerischen, gierigen, ressourcenraubenden, bombenwerfenden imperialen Macht und ihren Verbündeten, die versuchen, die ganze Welt zur Unterwerfung zu zwingen.

Wir fordern:

  • den sofortigen Stopp des Krieges gegen den Iran
  • ein Ende der deutschen Unterstützung für die militärischen Angriffe und den Wirtschaftskrieg gegen das Land,
  • insbesondere verlangen wir von der Bundesregierung dem Beispiel der spanischen Regierung zu folgen und den USA die Nutzung ihrer Stützpunkte auf deutschem Boden zu untersagen.

[1] Iran Blinds US With Unprecedented Campaign of Strikes on Region’s Strategic Radars, Simplicius, 6.3.2026,
Lars Lange, Irans Resilienz, junge Welt, 21.03.2026

[2] Max Blumenthal and Wyatt Reed, Western media whitewashes deadly riots in Iran, relying on US govt-funded regime change NGOs, The Grayzone, 12.1.2026

[3] Jeffrey Sachs: US-‚Israel‘ hybrid war strategy against Iran escalates, Al Mayadeen English 21.01.2026    

2 thoughts on “„An der Seite des Iran“ – gegen Kriegspropaganda und deutsche Komplizenschaft!”

  1. Ein extrem notweniger und wunderbar übersichtlicher Beitrag gegen den Versuch des Westens, gegen die UNO und die Charta der Vereinten Nationen und das Völkerrecht sich gegen die Mehrheit der Welt mit Angriffskriegen durchzusetzen. Wir müssen uns gegen die krankhaften Argumente und die Aufrüstungsbestrebungen durchsetzen. Ohne Militärkosten wären wir alle viel reicher. China hat das viel bessere Prinzip.

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