Schlagwort: Gesundheit

Lockdown gegen Corona: unverhältnismäßig und verantwortungslos

Umfassende Kontaktsperren sind wenig wirksam, enorm schädlich und rechtlich fragwürdig – sie müssen umgehend aufgehoben werden

Der folgende Text ist die aktualisierte Langfassung mit Quellenangaben von kürzen Beiträgen, u.a. im Friedensjournal Mai – Juni 2020. Sie erschien leicht gekürzt in vier Teilen bei Sputnik
Letztes Update 21.5.2020
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Überblick über die wichtigsten Quellen: Corona Virus: Studien und Stellungnahmen

Die Corona-Pandemie stellt zweifellos eine ernste Bedrohung dar und wird weltweit auch von den unterschiedlichsten Regierungen entsprechend behandelt. Die dramatische Situationen in Hotspots wie Bergamo oder New York sind eine Mahnung dafür, was passiert, wenn nicht oder zu spät gegen eine ungebremste Ausbreitung des neuen Virus vorgegangen wird. Sie können aber nicht als Maßstab für die Einschätzung der Notwendigkeit von Maßnahmen in Ländern oder Regionen dienen, in denen die Lage weitgehend unter Kontrolle ist.
Die Verantwortlichen werten den Rückgang der Infektionen als Beweis für die Richtigkeit des „Lockdowns“. Statistiken zeigen jedoch, dass umfassende, landesweite Kontaktsperren nur wenig zur Eindämmung beitrugen und die gesellschaftlichen Schäden, die sie anrichten, ihren eventuellen Nutzen
daher bei weitem übersteigen.

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Coronakrise: Kommunikationsstrategien und eine unterdrückte Debatte

Upgedated: 13.5.2020, 22.5.2020

Angesichts der massiven sozialen, gesundheitlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und rechtlichen Folgen des Lockdowns wäre eine breite Debatte über den spezifischen Nutzen einzelner Maßnahmen im Verhältnis zu ihren gesellschaftlichen Kosten, dringend geboten gewesen und ist sie noch. Sie müsste, wie auch sechs namhafte Wissenschaftler in einem Anfang April veröffentlichten „Thesenpapier zur Pandemie“ verlangen, außer Experten aus dem Gesundheitsbereich auch Fachleute aus anderen Bereichen einbeziehen, wie Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften sowie Ethik.[1]

Eine solche offene Debatte findet jedoch nicht statt. Das Vorgehen gegen die Epidemie wird von Politik und Medien vielmehr als alternativlos hingestellt. Die verantwortlichen Politiker betonen zwar, sich allein nach den Einschätzungen der Wissenschaft zu richten, tatsächlich werden aber nur die Wissenschaftler einbezogen und sind in den Medien präsent, die hinter der Regierungspolitik stehen.

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RKI-Corona-Studie: Lockdown kaum Einfluss auf Ausbreitung des Virus

Unredigierte Fassung des Artikels, der am 25.04.2020 bei Sputnik Deutschland erschien. Die Rechte am Beitrag liegen bei der Sputnik, Übernahme nur mit Angabe von Sputnik als Quelle.

Update 28.4: auch der NDR und darauf basierend der SPIEGEL präsentieren die neue RKI-Statistiken und erwähnen dabei, dass diese nun einen Rückgang der Fallzahlen vor dem 23. März zeigen. Hinweise auf Widersprüche dagegen s.u..

Bundeskanzlerin Merkel wertete auf der Pressekonferenz am 20. April den Rückgang der Covid-19-Infektionen als Ergebnis der rigiden Kontaktbeschränkungen. Berechnungen der obersten, für die Gesundheit zuständigen Bundesbehörde, des Robert Koch-Instituts (RKI), sprechen jedoch eindeutig dagegen. Ein verbessertes Verfahren zur „Schätzung der aktuellen Entwicklung der SARS-CoV-2-Epidemie“, das das RKI am 15. April in seinem Epidemiologisches Bulletin 17|2020 vorstellte,[1] bestätigt, was viele Experten vorhergesagt haben: die strengen Kontaktsperren tragen wenig zur Eindämmung bei.

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Über Schutzmasken, schwedische Abwege und „gemeingefährliche Virologen“

Ketzertum“ in Zeiten von Corona: wütende Abwehr abweichender Einschätzungen statt inhaltlicher Auseinandersetzung

Die Debatte um den Umgang mit Corona-Pandemie wird, wie es scheint, meist als Glaubenskrieg geführt. Die, die sie für völlig aufgebauscht halten, verbreiten nur das, was ihre Sichtweise stützt, andere – nur noch die steigenden Fall- und Todeszahlen im Blick – stets nur die Informationen und alarmierenden Nachrichten, die die strengen „Lockdown“-Maßnahmen rechtfertigen. Statt unterschiedliche Einschätzungen von Wissenschaftlern als Teil einer Debatte zu sehen, die zu einem besseren und breiter akzeptierten Verständnis der Sachlage führt, werden von letzteren auch anerkannte Experten, die zu einem maßvolleren, verhältnismäßigeren Vorgehen mahnen, schon als gefährliche, ketzerische Corona-Abwehrzersetzer qualifiziert.

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Maßnahmen gegen Coronavirus-Pandemie: Nicht mehr Schaden als Nutzen anrichten

In verschiedenen Diskussionen über Zweckmäßigkeit, Angemessenheit- und Verhältnismäßigkeit der in Deutschland gegen die Ausbreitung des Coronavirus verordneten Maßnahmen, stand die Frage im Vordergrund, welche Alternativen es denn – bei aller Kritik – gegen Ausgangsbeschränkungen, Schließung von Schulen, Unis, Sporteinrichtungen etc. gäbe.

Hier ein Überblick dazu, der aus den Diskussionen entstanden ist.
Heidelberg, 30.3.2020, Updates: 2.4.2020

Man muss die Gefahr des neuen Virus selbstverständlich ernst nehmen und, so lange seine Gefährlichkeit aufgrund unzureichender Daten noch nicht gut einzuschätzen ist, jeweils vom – nach aktueller Datenlage – Schlimmsten ausgehen. Nahezu alle Regierungen, von China über Russland und Kuba bis zur EU, handeln entsprechend, ergreifen aber unterschiedliche Maßnahmen.

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Leserbrief: Die Stilllegung des öffentlichen Lebens – mehr Schaden als Nutzen

zu: Nur noch zu Zweit und Kommentar „Vernünftig“, RNZ v. 23.3.2020

Dass die massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens, vernünftig sind, kann durchaus bezweifelt werden. Die extremen Maßnahmen, wie Ausgangsbeschränkungen oder das Verbot von Zusammenkünften von mehr als zwei Menschen, erfolgen ohne wissenschaftliche Grundlage, sogar gegen ausdrückliche Empfehlungen namhafter Experten. Sie scheinen im wesentlichen rein politisch motiviert zu sein, z.T. um nicht zu zaghaft zu erscheinen z.T. aber auch aus Populismus, weil sich Entscheidungsträger als Macher zu profilieren suchen, wie vorneweg der bayrische Ministerpräsident Markus Söder. Continue reading „Leserbrief: Die Stilllegung des öffentlichen Lebens – mehr Schaden als Nutzen“