Kennzeichnung von Waren aus illegalen israelischen Siedlungen in britischen Supermärkten

Weiter heißt es:

Sonderlabel für Lebensmittel aus jüdischen Siedlungen: In britischen Supermärkten sollen Produkte aus der von Israel besetzten Westbank extra gekennzeichnet werden. Palästinenserverbände jubeln, die Regierung in Jerusalem fürchtet einen Boykott.

Ich habe ihnen darauf, den folgenden kurzen Kommentar zugesandt:

Sehr geehrte Damen und Herren,
schon die Überschrift ist tendenziös verzerrend.
Es sollen nicht „jüdische“ Produkte gekennzeichnet werden, sondern Produkte aus den illegalen Siedlungen. Da sie auf geraubtem Boden hergestellt werden, handelt es sich dabei um Ware, die man durchaus auch als Hehlerware bezeichnen könnte. Mit der Religion der Produzenten hat das nichts zu tun.
Solche Ware nicht zu kaufen ist daher auch kein Boykott im eigentlichen Sinn. Höchstens man würde die Weigerung Diebesgut, Schmuggelware etc. zu kaufen, als Boykott bezeichnen.
MfG, Joachim Guilliard

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