100 Tage Obama

Sie sehen in der Wahl des ersten schwarzen Präsidenten zunächst einen Sieg über den Rassismus in den USA.
Die Bilanz der praktischen Politik fällt aber auch bei ihnen negativ aus. Etwas Hoffnung schöpfen sie daraus, dass Obama „ein größeres intellektuelles Potential als viele seiner Vorgänger“ hat und „eine Lebenserfahrung wie kein anderer Präsident vor ihm“. Barack Obama stehe „für die Teile der US-Bourgeoisie, die nicht allein auf Militärmacht setzen, die zur Durchsetzung ihrer Interessen eher Kooperation statt Konfrontation suchen, eher Handelsbeziehungen statt den Krieg.“ Sie fragen sich jedoch auch, welchen Spielraum ein Präsident tatsächlich hat. Letztlich hängt alles, so die beiden, davon ab, wie stark der Druck der Bewegungen wird.
Für John Pilger ist Obama in erster Linie das Ergebnis eines hervorragendes Marketings.
Obama’s 100 days – the mad men did well
Wolfgang Jung hat sie für seine „Luftpost“ übersetzt: Obamas 100 Tage
Die verrückten Werbeleute haben gute Arbeit geleistet

Ähnlich sieht dies auch Ali Fathollah-Nejad in „Obama for President!”
Ein Rückblick auf die Obamania des US-Establishments

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